Vegan makes happy

Grüner Virds nicht :) It ain't getting any greener


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Etikettenentferner selbst gemacht

Auch im Haushalt ist es von Vorteil, wenn man sich seine Reinigungsmittel selbst herstellen kann.
Erstens wisst Ihr was drin ist, zweitens ist keine Chemie enthalten und es stammt nicht von Grosskonzernen die für alle möglichen Räume und Oberflächen eigene Reiniger verkaufen.

Wir wollen natürlich auch, dass die Reinigungsmittel ebenfalls nicht an Tieren getestet wurden oder auch frei sind von tierischen Inhaltsstoffen. Tolle Firmen wie Sonett, Frosch oder auch zb Alma Win machen es vor und gehen mit gutem Beispiel voran.

Kennt Ihr das, wenn Ihr irgendwo auf den neu gekauften Tellern oder Vasen, Tassen oder anderen Gegenständen noch das Klebeschild auf der Rückseite findet? Oder die Etiketten auf Marmeladengläser, Einmachgläsern, etc? Bisher hab ich die Gläser oder das Geschirr meist in meine Spüle gelegt, heisses Wasser reinfliessen und einwirken lassen, bis man die Banderole abziehen konnte. Leider blieben dann immer noch ein paar hartnäckige Klebereste hängen, die man mit einem Schwamm oder Metallschwamm abschrubben musste. Jetzt gehts einfacher 🙂 Diesen tollen Hinweis hab ich auf einer anderen Webseite gefunden, wo es um vegane Rezepte und DIY Tips geht. Ich habe die Mengenangaben genauso übernommen und in ein Glas gefüllt. Ich musste den Entferner direkt ausprobieren und zwar dort, wo derzeit noch seit Jahren hartnäckig die Klebereste hängen — auf meinem Parket, von den Übergangsleiste zum anderen Raum. Ich weiss, ein paar Jahre sollte man bereits den richtigen Entferner gefunden haben, aber die Faulheit siegte und irgendwie war es mir egal.

Nun hab ich den neuen Etikettenentferner auf die Klebereste aufgetragen und ungefähr 15 Min einwirken lassen. Damit auch wirklich alles abgekratzt werden kann, hab ich einen Spachtel benutzt. Es hat funktioniert !!! Ganz vielen lieben Dank an Amelie von www.vegan-thermomix.de – endlich kam ich auch nicht mehr drum herum, die Klebereste auf dem Boden zu entfernen 🙂 🙂 Meinen Beitrag findet Ihr auch unter Easy Peasy Selbstgemacht in der Wohlfühlecke.

Ihr braucht für den Entferner:

125g Natron
60ml Rapsöl
15ml Spülmittel (ich habe das von Alma Win zuhause)

und dann einfach nur noch schütteln, das am besten vor jedem Mal wenn Ihr den Entferner benutzen möchtet, da sich das Natron am Boden wieder absetzt.

Kleberentferner_1 Kleberentferner_2

 

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Auf dem Sender RBB kam vorhin ein Bericht über die zauberhafte Seifenmanufaktur Sauberkunst 🙂
Den Bericht könnt Ihr online in der Mediathek nochmal anschauen.

Bei der Sauberkunst werden wundervolle Seifen und Shampoos, Gesichtsmasken, CremeDeos und einiges anderes hergestellt, völlig tierversuchsfrei, vegan und naturbelassen – ausserdem in Deutschland hergestellt 🙂
Ich bin völlig begeistert und bestelle dort meine Lieblinge schon seit Monaten. Von festem Shampoo und dem Creme Deo bin ich total überzeugt und ausserdem bleibt mein Badezimmer plastikfrei.

zur Mediathek von RBB

 


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Roggenmehl, Kurkuma und Kokosöl

…oder auch : wie kleine Küchenhelfer die Gesundheit pflegen.

Wie bereits in meiner Wohlfühlecke erwähnt benutze ich in meinem Badezimmer gerne die einfachsten und tollsten Produkte, welche sich in jedem Haushalt finden.

Kokosöl benutze ich nicht nur zum Anbraten, sondern auch um mich am Abend abzuschminken, meine Haut damit zu pflegen, verwende Kokosöl in meiner selbstgemachten Zahnpasta oder lasse dieses ein paar Stunden am Tag (am besten mal einen ganzen Sonntagnachmittag) in meinem Haar. Den Haaren tut die Kokosölpflege sehr gut. In meiner Zahnpasta findet Kokosöl ebenso Verwendung in Kombination mit Natron und Erythrit und ein paar Tropfen Pfefferminzöl oder Kurkuma

Manchmal werd ich schräg angeschaut, wenn ich auf die Frage antworte “und was benutzt Du so?” und manchmal bekomme ich dann die Rückantwort “Naja, man kann das ja auch einfach kaufen”.

Sicherlich habe ich früher auch Shampoo aus der (Plastik-)Flasche gekauft, Spülung, Duschgel, etc. Aber seit ich mich mehr der Naturkosmetik zugewandt habe, vegan lebe und tierversuchsfreie Produkte verwenden will. Sicherlich – ausversehen erwischt man im Drogeriemarkt vielleicht mal ein veganes Produkt, welches aber leider mit Tierversuchen hergestellt wird. Manche Menschen stören sich daran vielleicht nicht, ich persönlich achte schon sehr auf beides. Und wenn beide Optionen nicht zur Verfügung stehen, dann wird das Produkt eben nicht gekauft und ich schaue nach Alternativen – wie zum Beispiel in den Spähren meiner Küche. Auch Natron kann man mit Apfelessig und Wasser als saure Rinse für die Haare verwenden. Apfelessig und Wasser ist mit ein paar Tropfen Teebaumöl mein Gesichtswasser.

Bislang habe ich sehr gern festes Shampoo von Sauberkunst verwendet. Mittlerweile neigt sich leider mein Mango Lassi und Froschkönig Shampoo dem Ende und ich sollte bald mal wieder nachbestellen. Auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, eventuell auch eine Art Shampoo selbst zu machen, stoss ich auf das simple Roggenmehl. Mit Mehl sollte ich mir die Haare waschen können ? Ich mag doch keinen Brötchenteig in meinen Haaren kleben haben. Auf der fantastischen Seite von Erbse “Kosmetik-Vegan” berichtet sie auch schon von der Art der Haarwäsche. Sie führt auch noch viele andere Möglichkeiten auf, wovon mir nicht alle so zugesagt haben. Die Noo Poo Variante war gar nicht mein Fall, denn hier wird gar kein Shampoo verwendet, wie der Name schon sagt. Nun denn … in manchen Foren las ich, dass man auch Dinkelmehl verwenden könnte für die Haare, denn Roggenmehl hatte ich keines daheim.

Ein sehr grosser Hinweis von mir an Euch: kauft Euch unbedingt Roggenmehl !!! Keine !!! anderen Mehlsorten verwenden, Eure Haare werden sich raufen.

Da muss ich hier noch eine kleine Anekdote niederschreiben, wie man sich mit Dinkelmehl am besten nicht die Haare wäscht. Es war ein Disaster.

In Ermangelung von Roggenmehl nahm ich Dinkelmehl  (laut Recherche ebenso möglich) und das mit Wasser so gut verrührt, bis die Masse flüssig und klumpfrei war. So weit so gut. Dann während dem Duschen auf die Haare geklatscht und irgendwie einmassiert. Ausspülen wollen … aaaaber (und da muss jetzt eigentlich das logische Denken einsetzen) natürlich verkleben Mehl und Wasser miteinander. Das weiss jeder, der backt. Dann habe ich das Disaster auswaschen wollen, hat natürlich nicht funktioniert und meine Haare waren verknotet und voll mit Teigklumpen. Ich hing dann über eine halbe Stunde über meiner Badewanne, gefühlte 1000000 Haare weniger und einer grossen Sauerei in der Badewanne …… das gröbste ist aus meinen langen Haaren raus, lasse sie jetzt trocknen und hoffe dann den Rest auskämmen zu können.

war jemand schon ähnlich blöd wie ich ?

Erneutes schlauer machen auf der Webseite von Erbse, bei DM Roggenmehl gekauft, zwar ausversehen Roggenvollkornmehl erwischt, aber es hat funktioniert !

Ich habe 3 El Roggenmehl vermischt mit soviel Wasser, bis der Teig flüssig war und nahezu frei von Klumpen. Für den Geruch danach habe ich ein paar Tropfen Primavera Ätherisches Öl untergemischt. Ich mag duftende Haare.

Während dem Duschen habe ich dann das Roggenmehl auf meinen nassen Haaren verteilt und einmassiert. Ging alles problemlos, auch das Ausspülen ging viel besser als mit dem Dinkelmehl. Bitte jegliche Mehlsorten verwenden, die kein ! Gluten enthalten. Weizenkleber in den Haaren ist nämlich kein Vergnügen.

Nach dem Waschen mit Roggenmehl liessen sich meine Haare ganz einfach durchkämmen, ganz winzige Roggenmehlpartikelchen konnte ich im trockenen Haar ausbürsten. Die Haare waren weich und fluffig 🙂 Ich bin echt total begeistert und überrascht und diese Haarwäsche mit Roggenmehl wird sicher regelmässig im Wechsel mit Sauberkunst Shampoo verwendet.

Fotos folgt