Vegan makes happy

Grüner Virds nicht :) It ain't getting any greener

Easy Peasy – selbst gemacht

Kosmetik und andere feine Cremes, Pasten kann man leicht herstellen, wenn man sich nur etwas mit dem Thema befasst und interesse daran hat, sich einzulesen.
Hier möcht ich ein paar “Rezepte” niederschreiben, die ich in den weiten Welten des Internets gefunden und für so gut befunden habe, dass sich ein Eintrag in meinem Blog lohnt.

Zahnpasta

Ja, man kann Zahnpasta ganz einfach selbst herstellen und sie macht die Zähne wirklich sauber.
In ganz vielen Zahnpasta(s) / Zahnpastasorten sind oft viele viele Inhaltsstoffe drin, die man erstens nicht kennt und auch nicht aussprechen kann.
Ausserdem braucht es keine Zahnpasta für extra weisse Zähne, oder für Raucherzähne (einfach mal ne professionelle Zahnreinigung machen lassen beim ZA oder mit dem Rauchen aufhören – tut den Zähnen auch schon gut) oder oder …3D White Deluxe, Perlenextrakte, Complete Plus Weiss, Expert Tiefenreinigung – alles Geldmacherei und viele Käufer glauben das auch noch, was auf der Tube steht. In den meisten Pasten ist auch Fluorid enthalten, es gibt viele hartnäckige Gerüchte, dass dieses schädlich sei. Andere sind jedoch der Meinung, dass Fluorid gegen Karies schütze.
Und dann gibt es ja auch noch Zahnpasta für Kinder, mit Erdbeergeschmack – in lustig, bunten Tuben. Und was für Inhaltsstoffe drin sind, mag ich gar nicht wissen.

(eigentlich muss man ja auch nur den eigenen Zuckerkonsum reduzieren, um die Kariesgefahr zu stoppen)

Zahnpasta kaufe ich meist bei Alnatura von Alviana oder Weleda. Es gibt feine Zahnpasta mit Kreide und Fenchelgeschmack von Weleda, mal etwas anderes als die typischen, nach Pfefferminz schmeckenden Cremes und intensiv schäumenden. Dort sind nämlich keine schäumenden Stoffe enthalten. Meine Zahnpasta ist dann erstens noch vegan und tierversuchsfrei.
Die Dontodent von DM ist ebenfalls für Veganer geeignet, da sie tierversuchsfrei und frei von tierischen Inhaltsstoffen ist.

Trotzdem wollte ich Zahnpasta selbst herstellen. Ich lass ja nach dem Putzen am Abend immer noch gern ein Esslöffel Xylitol/Erythrit im Mund zergehen, weil dieses ebenso vor Karies schützt.
Es gibt auch bereits Zahnpasta auf dem Markt, die mit Xylitol hergestellt ist. Meinem Zahnarzt habe ich davon letztes Mal bei meinem Kontrolltermin erzählt. Er war erfreut, dass ich mich darüber informiere. Und durch eine Low Carb Ernährung umgehe ich den industriellen Zucker ja ohnehin, auch weil ich keine Süssigkeiten esse oder zuckerhaltige Limonade trinke, etc.
Von Zahnstein und Karies ist bei mir jedenfalls keine Spur gewesen und ich konnte das Behandlungszimmer nach 5 Minuten wieder verlassen. Länger als nötig mag man ohnehin nicht beim Zahnarzt verweilen. Angstpatienten mögen jetzt vermutlich heftigst mit dem Kopf nicken 😉

In meiner eigenen Zahnpasta ist Kurkuma enthalten. Kurkuma ist ein sehr gesundes Gewürz mit vielerlei positiven, gesundheitlichen Aspekten.
Wer jetzt meint, dass Kurkuma die Zähne aufgrund ihrer gelben Farbe direkt verfärben kann, der irrt sich. Viel mehr werden die Zähne durch die Zugabe von Kurkuma weisser.
In Lebensmitteln jedoch wird Curcumin oft als färbender Stoff eingesetzt, zb in Wurst oder Senf oder Margarine, oder, oder.
Kurkumin hat eine antioxidierende, entzündungshemmende Wirkung und wird gern in Medikamenten gegen Arthritis eingesetzt. Kurkuma enthält auch Vitamin B6. B6 sorgt zusammen mit dem Vitamin B12 und der Folsäure dafür, dass der Homocysteinspiegel nicht zu hoch ansteigt (kann zu Schädigung an Gefässwand führen). Mit Kurkuma kann man auch die sogenannte “Goldene Milch” herstellen, wollte ich selbst noch ausprobieren. Die Bioverfügbarkeit von Kurmin kann man erhöhen, indem man zum Beispiel Piperin (ein Wirkstoff im schwarzen Pfeffer) mit in Verbindung bringt.

Nun mal zurück zu meinem Rezept für die eigene Zahnpasta.

In einem kleinen Glas habe ich vermischt: 2 El Kurkuma, 2 El Pudererythrit (ich wollte es nicht so körnig haben), ca 2 El erwärmtes Kokosöl und 1 El Natron.
Das Natron alkalisiert das Milieu im Mund und macht ihn resistent für Bakterien.

Mit der Zahnbürste (ich hab eine Bambus Zahnbürste von Hydrophil) dann einfach etwas von der Paste aufnehmen und wie gewohnt die Zähne putzen.
Ich hab diese danach nicht nochmal mit der handelsüblichen Zahncreme geputzt, sondern einfach nur den Mund ausgespült. Die Zahnbürste wird gelb, daher beim Mischen der Zutaten unbedingt darauf achten, dass Kurkuma nicht auf die Kleidung gelangt. Meine Zähne wurden auch dank dem Kokosöl schön glänzend und die Oberfläche der Zähne glatt. Ich habe heute ein “Vorher-Foto” gemacht und in 1 Woche werd ich ein “Nacher-Foto” machen, um den Vergleich zu sehen (wenn es dann einen gibt). Schädlich ist die selbst gemachte Zahnpasta auf keinen Fall. Durch das Erythrit hat man auch noch einen feinen, kühlenden Geschmack im Hintergrund.

Zahnpasta1  Zahnpasta3Zahnpasta2

Update (persönlich bereits ein paar Monate her):

Zahnpasta mach ich momentan nicht mehr selbst, sondern ich benutze tu ich seit ein paar Monaten die Toothtabs von Lush.
In einer Packung sind 40 Tabs drin, ich brech die immer auseinander denn die Hälfte reicht völlig aus um die Zähne sauber zu bekommen und es schäumt auch nicht weniger als mit einem ganzen Tab.
Meine Lieblingssorten sind Ultrablast, Chou Chou und die Tooth Fairy mit Erdbeergeschmack ist auch nicht schlecht. Ich dachte erst, dass es wie Kinderzahnpasta mit Erdbeergeschmack schmeckt, aber zum Glück ist das nicht ganz so extrem und süsslich ist es auch nicht. Tooth Fairy und Ultrablast gibts allerdings nur noch als Puder in einer (recycelten) Plastikdose. Ebenso die neuen Sorten, das finde ich nicht so toll und passt irgendwie nicht zum Konzept von Lush. Die kleinen Kartons konnte man ebenfalls super mitnehmen wenn man unterwegs ist oder in den Urlaub fliegt, denn die Kartons nehmen überhaupt keinen Platz weg. Soweit ich weiss, kann man allerdings auf der Webseite von Lush noch Tabs in Kartons kaufen. Es gibt leider mein geliebtes Chou Chou ebenfalls nicht mehr zu kaufen, das hat so lecker nach Rose geschmeckt. Beim Puder ist es jedoch auch ganz einfach, denn man muss nur die angefeuchtete Zahnbürste (ich habe eine aus Bambus) ins Pulver dippen und das reicht dann schon aus. Bei Zahnpastacreme nahm ich persönlich irgendwie immer etwas mehr, weil ich dachte es bringt sonst nicht soviel. Wundert Euch bei dem Foto nicht, denn ich hab meine restlichen Tabs mit in den Behälter geworfen.

Toothpowder

Körper Deo

Was gab es in den letzten Jahren nicht Aufruhr und Berichte über Aluminiumsalze in den verschiedenen Deos. Dieses Thema wurde vor Jaaahren auch schon mal zur Sprache gebracht, geändert hat sich scheinbar nichts und das Thema rückte wieder in den Hintergrund.  Doch erkrankten in den letzten Jahren wohl immer wieder Frauen an Brustkrebs und es liess sich in mehreren Fällen mit dem Aluminium des Deos in Verbindung bringen. Leider gibt es nicht soviele Deos auf dem Markt, die ohne Aluminum auskommen (wollen). Naturkosmetik ist immer am besten und dieses sind auch frei vom Alu. Krebserregende Stoffe mag man nicht an sich wissen. Auch hier ist die Vielzahl der Deos erstaunlich .. 24 Stunden Wirkung, 48 Stunden Wirkung, keine Ränder auf weisser/schwarzer Kleidung, etc. Für Männer, für Frauen, in verschiedensten Nuancen erhältlich. Spray, Stick, Roller, Kristallstein.
Ich habe zuhause zwei verschiedene Deos, einen von Alverde und einen von Speick. Tierversuchsfrei, vegan. Die Speick Pflanze hat einen aussergewöhnlichen Geruch und ich musste mich erst etwas daran gewöhnen.

Selbst gemacht ist das Deo schnell hergestellt und genauso effektiv.
Man nehme eine leere Deoflasche mit Sprühkopf, etwas Natron, Wasser und eventuell ein ätherisches Öl (zb. von Primavera), damit es schön duftet. Arme hoch, sprühen, fertig 🙂
Wenn der Sprühkopf durch das Natron etwas verstopft ist, kurz ausspülen oder das Loch mit einer kleinen Nadel vergrössern.

Update (schon ein paar persönliche Monate her): ich benutze kein selbstgemachtes Deo mehr, sondern habe ich mich total und mit vollem Körpereinsatz in die Deocreme von der tollen Seifenmanufaktur Sauberkunst verliebt. Die Deocreme Lavendel und Rosenstolz sind mir so ans Herz gewachsen und die Dosen sind so ergiebig und duften herrlich.

Make Up Entferner

In vielen Make Up Entfernern befindet sich neben Wasser und anderem Kram auch Öl drin. Dieses Öl sorgt dafür, dass man den Tag oder die Nacht vom Gesicht entfernen kann.
Ausserdem ist oft noch enthalten (hier ein Beispiel von Balea Make Up Entferner):  Cyclopentasiloxane (Silikonöle), Isohexadecane (geschmeidig machender Kohlenwasserstoff), Isopropyl Palmitate (ebenfalls geschmeidig machend und pflanzlich), Panthenol (chemisch, hautpflegend, entzündungshemmend, heilend), Sodium Chloride (mineralisch – Kochsalz), Potassium Phosphate (Kaliumsalz, findet auch in Waschpulver Verwendung. Sind in der Lage die Wasserhärte herabzusetzen, Säureregulator), Sodium Benzoate (Konservierungsmittel – kann allergische Reaktionen hervorrufen), Levulinic Acid, Glycerin, Sodium Levulinate, CI.61656 (Farbstoff) Und eigentlich sind wir doch mal ehrlich, weiss keiner von uns was das alles ist, wenn man es nicht im Internet nachgelesen hat.

Mein Make Up Entferner besteht: aus Kokosöl ! Sonst nichts ! Keine Farbstoffe, keine Zusatzstoffe.
Funktioniert das wirklich? Einwandfrei und selbst wasserfester Mascara kann so wunderbar entfernt werden. Ich streiche mit meinen selbstgenähten Abschminkpads einfach 1-2x über das feste Kokosöl (oder benutze einfach meine Finger) und das reicht auf jedenfall aus, um sich wieder von Puder, Lidschatten, Foundation, Mascara, etc zu verabschieden. So macht mir das Abschminken Spass und es ist schon lange keine lästige Angelegenheit mehr wenn ich abends im Badezimmer bin und mich “Bettgehfertig” mache.
Danach benutze ich entweder noch Gesichtswasser aus Apfelessig oder wasche mein Gesicht einfach nur noch mit Wasser und fester Seife.

Etiketten Entferner

Auch im Haushalt ist es von Vorteil, wenn man sich seine Reinigungsmittel selbst herstellen kann. Erstens wisst Ihr was drin ist, zweitens ist keine Chemie enthalten und es stammt nicht von Grosskonzernen die für alle möglichen Räume und Oberflächen eigene Reiniger verkaufen.

Wir wollen natürlich auch, dass die Reinigungsmittel ebenfalls nicht an Tieren getestet wurden oder auch frei sind von tierischen Inhaltsstoffen. Tolle Firmen wie Sonett, Frosch oder auch zb Alma Win machen es vor und gehen mit gutem Beispiel voran.

Kennt Ihr das, wenn Ihr irgendwo auf den neu gekauften Tellern oder Vasen, Tassen oder anderen Gegenständen noch das Klebeschild auf der Rückseite findet? Oder die Etiketten auf Marmeladengläser, Einmachgläsern, etc? Bisher hab ich die Gläser oder das Geschirr meist in meine Spüle gelegt, heisses Wasser reinfliessen und einwirken lassen, bis man die Banderole abziehen konnte. Leider blieben dann immer noch ein paar hartnäckige Klebereste hängen, die man mit einem Schwamm oder Metallschwamm abschrubben musste. Jetzt gehts einfacher 🙂 Diesen tollen Hinweis hab ich auf einer anderen Webseite gefunden, wo es um vegane Rezepte und DIY Tips geht. Ich habe die Mengenangaben genauso übernommen und in ein Glas gefüllt. Ich musste den Entferner direkt ausprobieren und zwar dort, wo derzeit noch seit Jahren hartnäckig die Klebereste hängen — auf meinem Parket, von den Übergangsleiste zum anderen Raum. Ich weiss, ein paar Jahre sollte man bereits den richtigen Entferner gefunden haben, aber die Faulheit siegte und irgendwie war es mir egal.

Nun hab ich den neuen Etikettenentferner auf die Klebereste aufgetragen und ungefähr 15 Min einwirken lassen. Damit auch wirklich alles abgekratzt werden kann, hab ich einen Spachtel benutzt. Es hat funktioniert !!! Ganz vielen lieben Dank an Amelie von www.vegan-thermomix.de – endlich kam ich auch nicht mehr drum herum, die Klebereste auf dem Boden zu entfernen 🙂 🙂

Ihr braucht für den Entferner:

125g Natron
60ml Rapsöl
15ml Spülmittel (ich habe das von Alma Win zuhause)

und dann einfach nur noch schütteln, das am besten vor jedem Mal wenn Ihr den Entferner benutzen möchtet, da sich das Natron am Boden wieder absetzt.

Kleberentferner_2 Kleberentferner_1

 

meinen Senf hinzugeben

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